Der Autopilot – sowie im Flieger als auch im Tesla

"Aufgrund meines Berufs als Linienpilot bei Austrian Airlines habe ich die Möglichkeit, die beiden Autopilotsysteme direkt in Vergleich zu bringen. Die Systembezeichnung Autopilot ist für mich rundum schlüssig."

Meine Leidenschaft spiegelt sich in der Luft und auf dem Boden wider. Ich bin von Beruf Linienpilot und meine besondere Begeisterung gilt Fahrzeugen, die elektrisch betrieben werden. In meinem täglichen Ablauf als Pilot beschäftige ich mich mit modernster Technik, zukunftsorientierter Innovation und bin mit dem Gefühl von Freiheit konfrontiert. Das Gleiche passiert, sobald ich in meinem Tesla sitze. Da in meinem Tesla Roadster das Fahrassistenzsystem Autopilot ausgenommen ist, hatte ich die Möglichkeit, im Rahmen eines besonderen Tesla Club Austria Events die beiden Systeme direkt zu vergleichen. Für eine exklusive Tesla Factory Besichtigung im niederländischen Tilburg habe ich eine Fokker 70 für insgesamt 60 Teslafahrer gechartert - den Großteil der Flugstrecke absolvierten wir natürlich mit aktiviertem Autopiloten. Meine Crew für den Flug habe ich an diesem Tag mit einem Model X abgeholt und auf dem Weg zum Flughafen haben wir den Autopilot im Tesla ausführlich testen können.

Der Autopilot ist ein gängiger Begriff in der Luftfahrt und findet im Flugzeug tägliche Anwendung. Bei dem Assistenzsystem wird Höhe, Geschwindigkeit sowie Flugrichtung automatisch gehalten. Zusätzlich programmiert man das sogenannte Flight Management System mit relevanten Daten für den jeweiligen Flug. Diese beinhalten unter anderem Streckenführung, Treibstoffberechnungen, Abflugmassen und vieles mehr. Dies stellt eine sehr große Unterstützung dar. Dennoch muss ständig die Flugdurchführung überwacht werden.

Ähnlich ist es im Tesla, wenn man auf langen Strecken mit aktiviertem Autopilot unterwegs ist. Das 100% elektrische Fahrzeug hält Spur, Abstand und Geschwindigkeit automatisch und bringt die Sicherheit aller Fahrgäste auf ein höheres Niveau. Der Fahrkomfort wird erheblich gesteigert und man kann sich dadurch voll und ganz auf die Situation auf den Straßen fokussieren. Das Flight Management System kann in Verbindung zu Teslas Navigations- und Betriebssystem gebracht werden und vervollständigt somit alle erdenklichen Bedürfnisse des Tesla Fahrers.

"Auch im Flieger unterstützt der Autopilot bei den komplexen Abläufen der Steuerung. Völlig alleine und ohne Kontrolle fliegt man aber nicht."

Mein Fazit nach ein paar großen Runden um den Flughafen Wien: Im Auto hilft das System, im hektischen Straßenverkehr besser den Überblick zu bewahren. Auch im Flieger unterstützt der Autopilot bei den komplexen Abläufen der Steuerung. Zu beachten ist jedoch, dass entweder mein Co-Pilot oder ich selbst den Autopiloten ständig überwache und jederzeit ein Eingriff möglich ist. Auch beim Autopilot im Tesla wird eine ständige Überwachung und Kontrolle des Fahrers vorausgesetzt. Der abgeleitete Name aus der Flugbranche macht allerdings vollkommen Sinn. Ich finde, dass der Autopilot im Tesla sehr gelungen ist und hoffe auf viele tolle weitere Innovationen, welche uns alle mächtig "unter Strom setzen" werden. Zu meinem Roadster wird jedenfalls sicher schon bald ein Model S oder Model X dazukommen.

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