Rund um die USA per Model S mit 60 kWh-Batterie

Craig Weightman und seine Frau Patty wollten eine Atempause. Anlass dafür war der Tod von Pattys Mutter, die im Mai 2014 mit 94 verstorben war. Eine Reise quer durch die USA schien dem kalifornischen Ehepaar genau das Richtige, um die Alltagsroutine zu unterbrechen. Vom Plan zur grossen Fahrt mit ihrem 60 kWh Model S war es nur ein kurzer Schritt. Natürlich war auch ihr 13-jähriges Havaneser-Hündchen Kiki mit von der Partie. Und warum nicht auch das ganze Land umrunden? Wenn schon eine Auszeit, dann aber richtig! 

Inspiration der Weightmans waren John Glenney und dessen Tochter Jill,die es als erste schafften, nur mit der Gratis-Energie aus Superchargern quer durch die USA zu reisen. Sie folgten dabei in den Fussstapfen von Ethan Weinstein, der seine Durchquerung des Landes mit einem 60 kWh Model dokumentiert hatte. Vater und Tochter waren auch am Start der Tesla Cross Country Ralley in Hawthorne, Kalifornien anwesend.

So kam es, dass die Weightmans ihre Route von Los Angeles nach New York und von dort die Ostküste hinunter nach Florida planten. Zurück nach Kalifornien sollte die Reise im Süden durch Louisiana, Texas und New Mexico führen. Highlights dieser Rundreise waren die Virgin River-Schlucht in Arizona, die Canyons in der Wüste von Utah, die Naturwunder von Wyoming, die Wolkenkratzer von New York und die Jazz-Bars von New Orleans, um nur ein paar zu nennen.

Ein weiteres Highlight, im wahrsten Sinne des Wortes, war ein Sondermerkmal für ihr Model S, das sie von einem Model S- Besitzer aus West Hollywood bekamen, den sie auf der Party anlässlich der Tesla Cross Country Ralley kennen gelernt hatten. Die Laserleuchten in den Türen des Model S dieses Mannes hatten es Craig besonders angetan: Beim Öffnen der Türen projizierten diese Leuchten nämlich das Tesla "T"-Logo auf den Asphalt. Craig war daher überglücklich, als sein neuer Freund ihm am nächsten Tage diese Leuchten in sein Model S einbaute.

"Das war mehr als sexy!" erinnerte sich Weightman. "Batman lässt grüssen, aber was soll's dachte ich."

Doch diese von Batman inspirierten Logostrahler entpuppten sich als toller Gesprächsstarter auf der Reise von Supercharger zu Supercharger und anderen Ladestationen des PlugShare-Netzes, wo die Weightmans viele andere Elektromobil-Enthusiasten trafen. "Jeder wollte solche Strahler," sagte Weightman über seine Türleuchten. "Keiner hatte so etwas zuvor gesehen."

Das Treffen von Landsleuten auf dieser Fahrt wurde für Craig zur wahren Inspiration. Die Menschen waren nicht nur neugierig auf unsere Reise, sondern äusserst hilfsbereit. Neben den üblichen Empfehlungen für Besuche von Orten und Sehenswürdigkeiten erhielten die Weightmans auch Hinweise zu potenziellen Lademöglichkeiten. Andere wiederum boten sogar dem Paar ihre eigenen Fahrzeuge zur vorübergehenden Nutzung an und lotsten sie persönlich zu Hotels.

Es waren solche Leute, die die Weightmans auf ihrer Fahrt trafen und die sie auch in ihrem Blog vorstellten, die ihnen das Vertrauen in das Land zurückgaben. "Jeder, der aufgrund der täglichen Nachrichten glaubt, dass die Welt nur ein einziges Desaster ist, sollte so eine Fahrt quer durch die Vereinigten Staaten unternehmen," erklärte Weightman. "Die Leute unterwegs werden Ihnen den Glauben an die Menschheit zurückgeben."

Der Glaube der Weightmans an ihr Model S benötigte dagegen keine Erneuerung. Er stand nie im Zweifel. "Das Model S ist ein fantastisches Strassenfahrzeug. Die Grösse ist ideal und der niedrige Schwerpunkt durch die Batterie im Unterboden garantiert eine grossartige Strassenlage," schwärmten die Weightmans. "Und da kein Motor brummt und knattert, hat man echt das Gefühl zu schweben." 

"Wenn Sie erst einmal 300 oder 400 km in einem Stück mit dem Model S zurückgelegt haben, merken sie erst, welchen Unterschied dieser praktisch lautlose Antrieb macht. So entspannt sind Sie noch nie gefahren!"

Nach ihrer dreimonatigen Reise waren die Weightmans dann auch so entspannt, dass sie nach gerade einmal vier Wochen zum nächsten grossen Abenteuer aufbrachen: eine Tour durch den Nordwesten der USA.

Falls irgendwo in den USA ein Supercharger steht, den die Weightmans noch nicht besucht haben, dann dürfte sich das bald ändern.

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