Herbstferien mit Überraschungen

Unsere erste Ferienreise mit unserem Tesla Model S85 haben wir im Herbst gemacht und hat uns nach Südtirol geführt. Wir sind eine kleine Familie mit Vater, Mutter, Kind; dieses Jahr verreisten wir jedoch ohne unsere Labradorhündin.

Ausgangspunkt war Möhlin, in der Nähe von Rheinfelden „We started in Möhlin near Rheinfelden“

Die Reise führte uns via Vaduz über den Arlberg - wo wir den Supercharger in St. Anton aufsuchten, um für die Weiterfahrt „aufzuladen“ und gleichzeitig etwas zu Mittag zu essen.

Weiter ging die Fahrt via Innsbruck über den Brenner - wo wir nochmal Halt zum Laden machten - via Bozen über diverse Passstrassen zu unserem Ziel in Tesero.

Wir kamen mit einer Restladung von ca. 50 % im Hotel an. So konnten wir das Auto ganz entspannt in der Hotelgarage parken und - oh, welch eine Überraschung! - das Hotel hatte sogar eine Lademöglichkeit in Form einer CEE 16 A-Steckdose. Wir erkundigten uns sofort an der Rezeption, ob wir unser Auto da laden dürfen und waren einmal mehr überrascht, als man uns die Bedingungen nannte: Parkgebühr in der Garage € 5.00 und pro Tag für das Laden zusätzlich € 10.00! So konnte der nächste Ausflug natürlich sehr viel einfacher geplant werden.

Wir unternahmen mit unserem vollgeladenen Tesla eine Ausfahrt nach Bozen und zurück und hatten eigentlich noch genug Strom für eine weitere Exkursion.



Am nächsten Tag entschieden wir uns spontan, Richtung Gardasee zu fahren und genossen eine wunderschöne Fahrt durch die vielen kleinen Dörfer, über viele kurvige Strassen. Unser Ziel war Riva del Garda.

Riva del Garda

Der Computer sagte uns, die Restreichweite wäre noch ausreichend um wieder zurück zum Hotel zu fahren - wir würden noch mit ca. 4 % Ladung ankommen. Trotzdem waren wir etwas unsicher, ob es dann wirklich bis zurück reicht. Da kein Supercharger in der Nähe war, beschlossen wir, einen Destination Charger in Riva del Garda aufzusuchen. Wir entschieden uns für das Lido Palace Hotel; gaben das Ziel in der Navigation ein und fuhren einfach mal dorthin - wir wussten ja nicht, was uns erwartet.

Lido Palace Hotel

Da standen wir dann vor einem grossen Tor und klingelten. Als sich jemand meldete, sagten wir, wir hätten einen Tesla und würden gerne den Charger benutzen...Plötzlich ging alles ganz schnell und suuuuper freundlich! Die Stimme in der Gegensprechanlage sagte, wir sollen durchs Tor fahren und bis ganz vors Hotel, also fuhren wir durch den Park bis vors Hotel, wo wir bereits erwartet wurden. Ein sehr freundlicher Mitarbeiter des Hotels wies uns sogleich zu den Chargern und erkundigte sich ganz interessiert, wie wir denn diese Destination gefunden hätten und generell auch über alles, was es über den Tesla zu wissen gibt. Erfreut über die sehr zuvorkommende Art und den freundlichen Empfang gaben wir selbstverständlich sehr gerne Auskunft.

Destination Charger am Lido Palace Hotel

Anschliessend wurden wir eingeladen, etwas auf der Terrasse des Hotels zu essen. Es war ein wunderschöner Herbsttag und wir wollten die Sonne geniessen, also führte uns ein Mitarbeiter durch das Hotel zur Terrasse, wo wir auch eine super Aussicht auf den See und die Berge hatten. Wir genossen ein sehr leckeres Mahl zu einem sehr fairen Preis.

Terrasse vom Lido Palace Hotel

Wir wollten natürlich auch noch etwas den Ort erkunden, aber unser Tesla war noch nicht vollgeladen. Und wieder wurden wir überrascht, als man uns sagte, wir sollen das Auto einfach stehen lassen und später wiederkommen. Das Laden war gratis, das Essen köstlich, das Personal super freundlich, das Wetter herrlich - der Ausflug war perfekt! Und so fuhren wir zufrieden und entspannt wieder nach Tesero zurück.

Die Heimreise verlief ohne nennenswerte Ereignisse: Dank der Lademöglichkeit im Hotel konnten wir mit nur einem Stopp - wiederum in St. Anton - nach Hause fahren.

Unser Fazit: Das Reisen mit dem Tesla ist einfacher als gedacht. Anfängliche Bedenken konnten ohne weiteres aus dem Weg geräumt werden. Da wir schon immer „gemütlich“ gereist und auch nie länger als zwei, drei Stunden am Stück gefahren sind, stören die Ladestopps an den Superchargern überhaupt nicht. Für uns ist klar, dass wir auch unsere nächste Reise wieder mit dem Tesla unter die Räder nehmen werden.

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