Mit einem Model S von Norddeutschland nach Mallorca 

PROBEFAHRT VEREINBAREN Keine Emissionen. Keine Kompromisse.

Wir, meine Töchter Leoni (13 Jahre), Mia (7 Jahre), unser kleiner Hund und ich starteten am 16. März um 12:15 Uhr das kleine Abenteuer; mit einem Elektroauto Model S von Lüneburg bei Hamburg nach Mallorca. Die Navigation errechnete eine Gesamtstrecke von 2020 km. Aufgrund der vollen Akkuladung konnten wir ohne Zwischenstopp um 16:00 Uhr den Supercharger in Kamen erreichen. Wir stärkten uns im Restaurant Connie‘s Diner und setzten die Reise mit 100% Akkuladung nach ca. 1 Stunde fort. Kurz vor 18:00 Uhr kamen wir bei Köln in den dichten Feierabendverkehr. Das Google-Navi errechnete die Ankunft unseres Etappenziels in Trier gegen 20:00 Uhr. Am nächsten Morgen erfolgte die Weiterfahrt um 8:30 Uhr und wir passierten um 8:50 Uhr die Grenze nach Luxemburg. In Frankreich konnten wir am Supercharger in Metz unseren Akku innerhalb von 25 Minuten wieder schnell aufladen.

Beste Traktion Dank Tesla’s Dual Motor: Schnee und Eis auf der Reise nach Mallorca

Das nächste Etappenziel war der Supercharger in Nancy. Nach 35 Minuten Ladezeit erfolgte die Weiterfahrt. Um 14:30 Uhr erreichten wir Beaune und legten eine Mittagspause von 1 Stunde ein. Danach war der Fahrzeugakku vollständig für die Weiterfahrt in den Süden gefüllt und uns trennten nur noch 335 km bis Aubenas, dem Tagesziel. Wir verliessen die Autobahn und genossen eine Landstrassenfahrt in eine noch teilweise verschneite Berglandschaft (Auvergne-Rhône-Alpes). Um 15:25 Uhr passierten wir die spanische Grenze und nutzen den letzten Supercharger in Girona vor Barcelona. Auf unserem bereits gebuchten Fährticket von Barcelona nach Alcudia auf Mallorca steht als Abfahrtszeit 22:30 Uhr und wir hatten somit noch über 5 Stunden Zeit. Am Fähranleger befindet sich zentral gelegen die „Check-In“-Halle von Balearia. Aufgrund des rechtzeitigen Eintreffens mussten wir uns ab 21:00 Uhr nur noch in die Autoschlangen zum Einschiffen einreihen. Nachdem auf dem Schiffsdeck die Parkposition gefunden wurde und der Hund sich im wirklich sauberen Hundezwinger befand, konnten wir nach einem Abendessen unsere gebuchte Schlafkabine aufsuchen. Um 4:30 Uhr wurden wir geweckt und erreichten fast ausgeschlafen die Insel Mallorca mit dem Model S.

Mallorca 2016: Unsere Finca ist mit einer Wallbox ausgestattet

Unsere gemietete Finca verfügt bereits über eine einphasige Ladestation Typ2, wo wir das Model S für die Rückfahrt wieder ganz unkompliziert aufladen konnten. Wir wurden während unseres Aufenthalts von zahlreichen Urlaubern und Einwohner auf Mallorca auf unser Auto angesprochen und mussten feststellen, dass das Feedback überaus positiv war. Unsere Rückfahrt starteten wir am 1. April um 14.30 Uhr mit der Fähre in Alcúdia. Gegen 21.30 Uhr verliessen wir in Barcelona das Schiff. Ohne Stau ging es voran. Ich nutzte die kurzen Ladezeiten an den Superchargern für Schlafpausen und aktivierte jeweils bei der Weiterfahrt direkt das Tesla Autopilot System. So fährt das Model S weitgehend autonom und sorgt für eine grosse Entlastung, die wiederum die Konzentration auf die Strasse erleichtert. Nach 1.887 km erreichten wir auf dem kürzesten Weg nach nur 22 Stunden unser Zuhause im Norden von Deutschland.

Reisedaten und Kosten im Überblick

Aufgrund der Geschwindigkeitsbegrenzungen auf den Autobahnen in Frankreich und Spanien ist mein Durchschnittsverbrauch auf unter 21 kWh/100km gesunken. Die Supercharger in Frankreich und Spanien waren nicht zugeparkt und es standen immer ausreichend Ladesäulen zur Verfügung.

Kumulierte Autobahngebühren: ca. 73,- Euro pro Strecke Kosten der Fähre (Hin- und Rückfahrt mit 3 Personen und Hund): ca. 450,- Euro Anreisedauer inkl. 2 x Hotelübernachungen+Fähre: ca. 2,5 Tage / Rückfahrt: 22 Stunden

Ich werde beim nächsten Mallorca-Besuch wieder das Model S nutzen. Stromkosten sind auf unserer Reise nicht angefallen und Sonnenenergie zum Laden hat Mallorca das ganze Jahr reichlich!

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