Tesla hat heute wahrscheinlich mein Leben gerettet

Aus dem Tesla-Forum...

Ich leide an einer Nahrungsmittelallergie, die sich erst bei physischer Betätigung manifestiert. In Zusammenarbeit mit einem Allergiespezialisten versuche ich gerade die Ursachen dafür und eine Abhilfe zu finden.

Angefangen hat es vor etwa drei Monaten als ich beim Joggen einen anaphylaktischen Schock erlitt und auf einer wenig befahrenen Straße im südlichen Reno zusammenbrach. Ursache könnte die Sportnahrung gewesen sein, die ich zuvor zu mir genommen hatte. Der Zusammenbruch war heftig: Mein Blutdruck war im Keller und das Atmen fiel mir zunehmend schwerer. Bei so einem lebensbedrohlichen Allergieschock hilft nur hinlegen und hoffen, dass weiterhin genug Blut ins Gehirn gepumpt wird. Da ich gottseidank den Straßennamen kannte, konnte ich mit meinem Handy noch einen Notruf absetzen. Ich hatte Glück und wurde rechtzeitig gefunden ...

Seit diesem Zeitpunkt trage ich beim Joggen stets einen EpiPen (Autoinjektor) bei mir und vermeide Mahlzeiten für mindestens eine Stunde vor dem Loslaufen.

Wie häufig, startete ich eines schönen Morgens - etwa eine Stunde nach einer kleinen Stärkung aus Käse und Avocado auf einer Maistortilla. Aus Neugier beschloss ich einen alten Mountainbike-Pfad in die Hügel zu nehmen, um zu sehen, was von der Natur nach dem Bau einer neuen Siedlung noch übrig geblieben war. Dummerweise hatte ich meinen EpiPen vergessen - das erste Mal seit besagtem Allergieschock.

Prompt ereilte mich nach ungefähr drei Kilometern ein heftiger anaphylaktischer Schock auf dem Pfad. Ich klappte zusammen wie von der Axt gefällt. Mein Blutdruck sank rapide und das Atmen fiel mir immer schwerer. Schlimmer als der vergessene EpiPen-Autoinjektor: Wie sollte ich um Hilfe rufen und jemanden erklären, der sich nicht auskennt, wo genau ich mich auf dem Pfad befand?

Ich rief meine Frau an, die in Luftlinie nur etwa drei Kilometer entfernt war, und bat sie umgehend mit meinem EpiPen loszufahren.

Sie fuhr sofort in unsem Model S in Richtung des Pfades los. Allerdings konnte ich ihr nicht sagen, wo sie abbiegen sollte, da ich die Straßennamen auf der Navi-Anzeige meines Handys aufgrund des prallen Sonnenlichts (und wegen meiner schwachen Augen) nicht ablesen konnte. Eine dramatische Situation für uns beide, da ich nicht mehr lange durchhalten würde und meine Frau die einzige Hoffnung war, meinen EpiPen noch rechtzeitig zu bekommen.

Gottseidank erinnerte ich mich an meine Tesla-App auf dem Handy und konnte so sehen, wo sich meine Frau befand. Damit konnte ich sie zu einer Sackgasse lotsen, die etwa 300 m von mir entfernt war. Zufällig sah sie dort ein Polizeifahrzeug in einer Einfahrt und bat den dort wohnenden Sheriff um Hilfe. Sie sprangen in seinen SUV und rasten zu mir. Ich kann nur sagen, dass ich mich noch nie in meinem Leben so sehr über einen Nadelstich ins Bein gefreut habe.

Viele Dank Tesla! Eure Technologie hat mir das Leben gerettet.

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