Unsere Reise mit Tesla: Eine Rückkehr aus Überzeugung

David Wimmer, CEO XCON Telekom, 7. April 2026
XCON Telekom-Mitarbeiter neben drei weißen Tesla-Fahrzeugen vor einem Tesla Service Center

XCON Telekom ist ein Spezialist für Enterprise Voice Services. Wir hosten Telefoniesysteme, kombiniert mit Routing, nationaler & internationaler Rufnummernportierung und internationaler Telefonie, angereichert mit XCON Business Intelligence. Unser Team sitzt in Linz, Oberösterreich.

Als wir 2019 zum ersten Mal Teslas für unsere Firmenflotte leasten, war es die Faszination für das Neue und Unbekannte. Das Gefühl, in einem fahrenden Computer zu sitzen, passte perfekt zu unserer innovativen Firmenphilosophie. Wir entschieden uns für zwei Model 3, und schon damals überzeugte uns das Tesla-Ökosystem. Das Supercharger-Netzwerk war auf den Hauptverkehrsrouten bereits hervorragend ausgebaut und der Ladevorgang einfach unschlagbar.

Finanziell war es von Anfang an ein klarer Vorteil: Die monatlichen Kosten sanken von rund € 400 für das Tanken eines Verbrenners auf etwa € 100 für das Laden, und der Sachbezug (geldwerte Vorteil) wurde erheblich reduziert.

Meine Mitarbeiter und ich schätzten vor allem das stressfreie Fahren, die entspannende Ruhe im Fahrzeug und die kontinuierlichen Software-Updates, die das Auto immer besser machten. Das Laden erfolgte bequem über Nacht am heimischen Tesla Wall Connector. Ein besonderes Highlight war das Entertainment-System – der Karaoke-Modus hat auf längeren Familienfahrten für unzählige Lacher gesorgt. Der entscheidende Vorteil war jedoch der pure Spaßfaktor. Der bekannte „Tesla-Grinser“ war bei allen präsent.

Diese positive Ausstrahlung wirkte sich auch auf unser Unternehmen aus. Wir wurden als innovatives Unternehmen wahrgenommen, und die Mitarbeiter kamen entspannter bei Kunden an. Die kurzen Ladestopps wurden effizient für Office-Tätigkeiten genutzt, sodass kein Produktivitätsverlust entstand.

Trotz dieser positiven Erfahrungen orientierte ich mich neu, tauschte unsere Teslas gegen E-Modelle einer deutschen Automarke ein. In der Praxis entsprachen einige Aspekte jedoch nicht unseren Erwartungen. Das Infotainment-System wirkte weniger intuitiv, die Navigation führte gelegentlich zu ineffizienten Routen und das Ladekonzept schien nicht so nahtlos integriert zu sein, wie wir es gewohnt waren. Uns wurde bewusst, wie entscheidend Faktoren wie die tatsächliche Reichweite, die Ladegeschwindigkeit und der Energieverbrauch im Alltag wirklich sind. Auch die Betriebskosten stiegen spürbar an. Der reale Durchschnittsverbrauch lag mit 22 kWh/100 km signifikant über den 16 kWh/100 km des Model 3. Zusätzlich fielen jährliche Servicekosten von rund € 1.000 pro Fahrzeug an, die wir von unseren Teslas nicht kannten.

Als dann die neuen Model 3 und Model Y auf den Markt kamen, war die Entscheidung gefallen. Die verbesserte Verarbeitung, das luxuriöse Gefühl und die vertraute Einfachheit – das “leichte“ Gefühl war sofort wieder da.

Für uns ist Tesla eben kein Auto, sondern ein moderner Computer auf vier Rädern. Es ist ein Lifestyle. Allein die Ladeerfahrung ist unvergleichlich: kein Fummeln mit Karten oder QR-Codes, kein Anrufen bei Hotlines – einfach am Supercharger anstecken und laden.

Wir starten nun mit zwei neuen Model 3 Long Range und einem Model Y Performance. Diesmal kaufen wir die Fahrzeuge sogar. Die jahrelange positive Erfahrung anderer Tesla-Fahrer mit hohen Kilometerleistungen und die bekannte Kulanz des Unternehmens haben uns überzeugt.

Eine weitere positive Überraschung war die Entdeckung von Tesla for Business. Das zentrale Verwaltungsportal und die Möglichkeit von Flottenvereinbarungen machen die Umrüstung für Unternehmen noch attraktiver und zeigen eine Wertschätzung, die wir bei anderen Herstellern in dieser Form nicht kannten.

Meine wichtigste Erkenntnis aus dieser Reise ist: wer wie Tesla, einen globalen Technologiewandel anführt, weiß, was er tut. Mein Rat an andere Unternehmen lautet daher: Erfolg folgt immer der Freude. Und meine Mitarbeiter werden mit ihren neuen Teslas wieder Freude am Fahren haben.