Faszination Tesla: Mein Weg in die Zukunft der Mobilität

Ralf Waitschies, 6. Juli 2026
Roter Tesla Roadster und blaues Model 3 nebeneinander geparkt

Mein Weg zur Elektromobilität begann 2014 mit ersten Probefahrten, woraufhin ich mir mein erstes Elektrofahrzeug kaufte. Wie oft gesagt wird, ist man erstmal elektrisch unterwegs, kommt man an Tesla nicht vorbei: So saß ich im Herbst desselben Jahres das erste Mal in einem Tesla Model S – ein Moment, der in mir das Gefühl von „Autofahren 2.0“ auslöste. Schon beim Einsteigen war ich einfach baff. Die intuitive Steuerung, die man bis dahin nur vom Smartphone kannte, auf ein Auto zu übertragen, war ein absolutes Novum. Kein Zündschlüssel oder kein Startknopf – einfach nur das Bremspedal drücken und der Wagen ist startklar. Diese himmlische Ruhe beim Fahren und die enorme Beschleunigung waren so überwältigend, dass mir dieses Fahrzeug nicht mehr aus dem Kopf ging.

Autofahren 2.0

Ende 2015 war es dann endlich so weit: Ich war endlich der Eigentümer eines Model S 70D. Das war damals eine große Investition, aber die geringen laufenden Kosten sprachen klar für die Anschaffung. Die sonst üblichen Wartungskosten entfielen und das kostenlose Laden am Supercharger war ein starkes Argument.

Jetzt fahre ich ein Model 3 Performance. Ich bezeichne es als ein kompaktes Model S (was man besonders hier in Europa sehr zu schätzen weiß). Das Model 3 bietet, ähnlich wie das Model Y, die ideale Größe und punktet mit einem beeindruckendem Platzangebot.

Dieses Jahr habe ich mir zudem einen großen Traum erfüllt und einen Tesla Roadster aus dem Jahr 2012 gekauft – das Auto, das den Weg für das Model S und alle weiteren Elektroautos von Tesla geebnet hat. Er ist eine pure Fahrmaschine, in der man die Verbindung zur Straße noch direkter spürt.

Tesla’s Innovationen, das Supercharging und die Community

Die Faszination für die Marke geht für mich aber weit über das reine Fahren hinaus. Meine Besuche in den Giga Factorys in Berlin-Brandenburg und Austin haben mich tief beeindruckt. Die enorme Produktionstiefe und der hohe Automatisierungsgrad sind faszinierend. Innovationen wie das Gigacasting, bei dem große Teile in einem einzigen Stück gegossen werden, revolutionieren den Automobilbau in puncto Zeit und Kosten. Auch auf den Rollout von Voll-Selbstständiges Fahren (Überwacht) in Europa freue ich mich riesig. Ich war bereits in den USA in einem Cybertruck mit Voll-Selbstständiges Fahren (Überwacht) unterwegs – das System begeistert mich sehr und ich kann es kaum erwarten, die Technologie auch hier in Deutschland nutzen zu können.

Nicht zu vergessen das Ladenetzwerk: Tesla war durch das Supercharger-Netzwerk eine der ersten Marken, mit denen man Langstrecken absolvieren konnte. Die Navigation kalkuliert optimal im Hintergrund – man hat nie die Sorge, irgendwo mit leerem Akku stehen zu bleiben.

Dazu kommt die unglaubliche Community, die mich regelrecht mit dem „Tesla Virus“ infiziert hat. Schon früh haben sich E-Auto-Treffen etabliert, um die Elektromobilität gemeinsam voranzubringen und Vorurteile abzubauen. 2016 zog es mich mit meinem Tesla nach Norwegen ans Nordkap. Nur auf den letzten 300 Kilometern musste ich eine AC-Ladealternative nutzen, da die Supercharger damals noch nicht bis in den nördlichsten Regionen reichten. Der norwegische Tesla-Club hat mir damals netterweise mit Lademöglichkeiten geholfen. Durch Tesla habe ich unzählige Freunde gewonnen, die meine Begeisterung für die Marke und deren Produkte teilen.

Für mich steht fest: Ich kann mir nicht mehr vorstellen, jemals eine andere Automarke zu fahren. Das Tesla-Konzept zaubert mir einfach jeden Tag aufs Neue ein Lächeln ins Gesicht.

Thema: Model S 70D, Model 3 Performance, Roadster