Wie das Model S die Zukunft in meine Automobil-Sammlung brachte

Hans-Peter Setz, 17. November 2025

Für mich sind Automobile mehr als nur Fortbewegungsmittel; sie sind Meilensteine der Geschichte. In meinem Museum „Gestern, Heute, Morgen“ kuratiere ich Legenden auf vier Rädern. Meine Leidenschaft für Tesla begann vor weit über einem Jahrzehnt, als ich meinen ersten Tesla Roadster erwarb – weniger zum Fahren, sondern als visionäres Ausstellungsstück für den „Morgen“-Teil meiner Sammlung.

Der wahre Wendepunkt kam jedoch mit der Präsentation des Model S in der Schweiz. Ich war sofort völlig überzeugt von dieser leistungsstarken und wunderschönen Limousine. Für mich war es nicht nur das Fahrzeug, das mich faszinierte, sondern auch die Vision von Elon Musk – die, wie ich finde, durch die Menschen vor Ort besonders befüllt wird. Nach dem Kauf des Roadsters hat das Tesla Team mich bestens betreut und meinen Wagen immer auf den neuesten Stand gebracht. Und das in unserer Ausstellung. Ohne Menschen wie diese hätte Tesla nicht den gewaltigen Erfolg in unserem Land erzielt. Diese Hilfsbereitschaft, Zuvorkommenheit und Zuverlässigkeit verdienen höchsten Respekt und Dank.

Während der Roadster ein spannendes Pionierprojekt und der erste ernstzunehmende Beginn der neuen Elektromobilität war, eröffnete das Model S für mich eine völlig andere Welt. Es war ein hochwertiges, überlegenes Auto – komfortabel, sicher und von zeitloser Schönheit.

Was mich von Anfang an begeisterte, war das Gesamtpaket: die Form, die Ausstattung und die beträchtliche Leistung. Die erste Probefahrt bestätigte diesen Eindruck und offenbarte ein erstaunlich ausgereiftes Fahrzeug, das für mich die Zukunft der Elektromobilität für jedermann darstellte.

Inmitten meiner Sammlung von Klassikern, die für ihre Motoren und traditionellen Luxus berühmt sind, stellt das Model S eine Revolution dar. Eine andere Autowelt, wie ich es nenne. Ich schätze besonders das halbautomatische Fahren, die beeindruckende Leistung, die vollkommene Ruhe und das intuitive One-Pedal-Fahren. Interessanterweise animiert das Model S, im Gegensatz zu vielen leistungsstarken Verbrennern, nicht zu aggressivem Fahren. Im Gegenteil, es animiert zu einer ruhigeren, leiseren, wirtschaftlicheren und sichereren Fahrweise.

Das Design des Model S hat es mir besonders angetan. Ich beschreibe es als kein Protz, schlicht und einfach wirklich schön und betone, dass es auch nach über zehn Jahren noch topaktuell wirkt. Für mich ist es ein Genuss von A bis Z und eine Augenweide.

Heute fahre ich für den täglichen Gebrauch lieber mein für mich praktischeres und wirklich effizientes Model Y, aber das Model S behält einen Ehrenplatz in meiner Sammlung und in meinem Herzen. Auch wenn ich es nicht mehr so oft nutze, zeige ich es voller Stolz meinen Besuchern als den Beginn einer neuen Automobilära.

Wenn man mich fragt, wie man die Faszination Tesla am besten erklärt, ist meine Antwort einfach und klar: Man muss es erleben. Ich würde die Gelegenheit geben, mit meinem S oder Y zu fahren. Mehr bräuchte es gar nicht. Die Reaktion ist stets dieselbe: Immer wieder Staunen, ganz einfach Staunen. Auf unserem Firmengelände oder in der Parkgarage des Mehrfamilienhauses stehen oft 4–5 Tesla. Nicht von ungefähr. Die Fahrer haben sich, wie ich selbst auch, ganz einfach anstecken lassen. Diese ansteckende Begeisterung ist wohl der beste Beweis, dass „die Zukunft“, die ich einst für mein Museum sammelte, längst auf der Strasse angekommen ist.

Ob auch das Upgrade des Model S einen Platz in meinem Fuhrpark erhält? Mit einem Schmunzeln und dem charmanten Hinweis auf mein Alter von 84 Jahren, sage ich es einmal so: Wäre ich noch jünger, Spass beiseite, würde ich den sehr gekonnt erneuerten S wohl sofort bestellen. Für mich ist die Überarbeitung rundum gelungen. Das Äussere empfinde ich als frischer und attraktiver, lobe aber gleichzeitig, dass der Wagen nach wie vor die sympathische Linie des „Ur-S“ beibehält. Auch die technischen Verbesserungen überzeugen mich vollends. Die Leistung und die Reichweite des neuen Model S sind hervorragend. Gut gemacht, Tesla.